Moonbeats

Moonbeats

Moonbeats

Artikelnummer: 3
Stückpreis: 7,95 EUR

Von Micha Maat:

„Es ist mein zweites Solo-Album, welches bekanntlich gegenüber einem ersten oftmals abfällt. Warum also nicht gleich ein konzeptionelles Kunstalbum machen?
Mein Anspruch bei „Moonbeats“ war es, ob nun gewollt oder gezwungenermaßen, jeden Handgriff selbst zu tätigen, jeden Ton selbst zu erzeugen, keine fertigen Loops zu verwenden, die synthetischen Instrumente, wenn auch nur über eine Tastatur, selbst zu spielen und soviel wie möglich zu sagen, ohne darauf Sprachaufnahmen oder Gesang zuzulassen. Ich wollte, dass ich etwas habe, was ich noch viele Jahre später selbst hören kann, ohne zu denken: „Was singst du denn da…“. Es war eine Zeit in der ich unbeschreibliche körperliche Schmerzen hatte. Ich konnte nichts dagegen tun, doch ich musste mich beschäftigen. Schlagzeug spielen ging nicht. Die Hände bewegen war grad so drin. Ich beschloss einfach gute Beats am Computer zu machen und hatte ein ganz klares künstlerisches Gesamtkonzept, welches sich unter anderem an Zahlen orientierte und erklärt, warum mancher Titel auf bestimmte Sekunden beginnt oder auch endet. Die Namen der einzelnen Titel legte ich zur Orientierung der Stimmung fest, bevor es zur Erarbeitung der Musik kam. Das Album musste außerdem in Richtung Mono und laut produziert werden, damit es auch von nur einem Lautsprecher/Hörer in der Weise wiedergegeben werden konnte, wie es geschaffen wurde, nämlich von nur einem Artist. Es hat aus konzeptionellen Gründen nur 8 Titel und eine Gesamtspielzeit von gut 23 Minuten. Meine persönliche Situation konnte ich nur durch einen völlig übersteuerten Sound einfangen, da ich kompositorisch nicht dazu fähig war zerstörende Musik zu schaffen und mir im Grunde mit den Musikstücken eher wieder Mut machen wollte. Auch meine Wut sollte in den Titeln zum Tragen kommen. Das konnte ich nur über einen ungewöhnlich rauen Klang lösen. Insgesamt ist das Instrumentarium auf moderne Lead-Synthies, E-Gitarren und Drums beschränkt. „Moonbeats“ klingt dadurch sehr homogen. Meine Arbeitsumgebung, ein Zimmer, setzte sich aus E-Gitarre, Notebook mit Recording-Software nebst Sounddatenbanken, Kopfhörern und Abhöranlage zusammen. Zielsetzung war es, das Album an einem Stück und ohne Experimente nach klaren Regeln selbst zu kreieren. Kunst wollte ich schaffen und im Unterschied zu allem Vorangegangenen – nur für mich. Innerhalb einer Woche, die ich mit Hochleistungssport vergleichen würde, und unzähligen Computerabstürzen aufgrund von Überlastung, hatte ich die Titel aufgenommen, gemischt und fertig für eine Veröffentlichung. Das war Ende 2011. Ich hatte vor diesen 8 Titeln sehr viele Aufnahmen gemacht, bei denen ich noch experimentiert und nach dem passenden Sound gesucht habe. Zahlreiche weitere Instrumentalstücke sind dabei entstanden und in den Übungsmonaten schlich sich zu meinem Vorteil ein routinierter Ablauf ein, wie ich diese Art von Musik zügig und effektiv herstellen konnte. Dadurch, dass ich die Einzelspuren der nacheinander aufgenommenen Instrumente nicht großartig korrigiere, bekommen die Tracks fast eine Art Live-Feeling, wie es sonst nur mit einer Band möglich ist. Die Titel wirken lebendig, obwohl ich sie allein mit nur einer Gitarre und einem Computer erzeugt habe. „Moonbeats“ bekam seinen Namen Ende 2012. Bis zu diesem Zeitpunkt fanden sich meine Titel unangetastet in einem Ordner namens Best of 2011. Zu dem
schlichten Cover kam es, da neben dem Mond auch Bäume eine konzeptionelle Bedeutung für dieses Werk haben. Ich habe die Instrumentals dann ein weiteres Jahr lang nicht mehr gehört und mich nach erstmaligem Wiederhören Ende 2013 dazu entschlossen sie genau so, wie ich sie bereits Ende 2011 produziert habe, loszulassen. 3 Jahre ist die Schöpfung der „Moonbeats“ nun her. Jetzt, 2014, ein Jahr nach der Veröffentlichung auf iTunes, habe ich mit Aggroschlager einen
Bandübernahmevertrag geschlossen.

Micha Maat – Moonbeats

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Moonbeats

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Artikelnummer: 3
Stückpreis: 7,95 EUR
Das neue Album von Micha Maat exclusiv auf aggroschlager.deBrickbeats